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Punk...nicht nur irgend eine
Szene....Lebenswille von Onkelreddi | damits nich all zu lang wird schaut auf die site:
www.du-sollst-skinheads-nicht-mit-nazis-verwechseln.de um erstma die Vorgeschichte zu
wissen *g* so jetz mein Teil...phu wird nich einfach werden das ne sehr lange angelegenheit
mit vielen Zitaten von Bands...so un nu los:
Anfang der 70er Jahre ebbte die erste Skinheadwelle wieder ab. Vielen war der Stress
einfach zu groß geworden, der Nachwuchs zu peinlich. Natürlich gab es immer noch Skinheads,
aber sie dominierten nicht mehr das Straßenbild; das Spektakuläre fehlte, auch in der
Musik. Da tauchte 1976 wie aus dem Nichts eine neue außergewöhnliche Jugendkultur auf:
wilde Irokesenschnitte, grün, pink, rot gefärbte Haare und eine Musik, die mit ihrem
Drei-Akkorde-Minimalismus und den hingerotzten Texten alle Anstandsregeln des in
bombastischen Klangteppichen erstarrten Rockzirkus sprengte. Punk - das roch nach Aufruhr,
nach Revolte. "Don´t know what I want, but I know how to get it." - "Arnachie In The U.K."
der Sex Pistols, "no More Heroes" von den Stranglers, "White Riot" von The Clash.
Medienwirksame Publikbeschimpfungen, Rüpeleien vor laufender Kamera. Die Liveauftritte der
Bands glichen Nahkampforgien, wo niemand mehr sagen konnte, wer eigentlich auf die Bühne
gehört und wer davor, und dauerte selten länger als eine Stunde. Spätestens dann lagen die
Musiker fix und fertig hinter der Bühne oder die polizei hatte den Saal, den Park oder was
immer die Bands sich als Auftrittsort erwählten, gestürmt. Letztlich war Punk ein Windei,
von "cleveren" Geschäftsleuten in Szene gesetzt, um ein paar Bands zu vermarkten. Binnen
zweier Jahre erreichten sie ihr Ziel. Punk wurde Teil der etablierten Ordnung, der man
angeblich ins Gesicht rotzte. Er wurde zu einer Pose, zu einem Zweig der Modeindustrie.
"Punk war die Revolution", schloss Allen Jones im "Melody Maker" das Punk-Album, "aber sie
wurde verraten". Doch viele Kids auf der Straße glaubten an den Punk und machten aus ihm
etwas, was eigentlich nie geplant war: Sie begannen, ihn zu leben. Es war einfach die Zeit
für eine neue rüde Aussteigerbewegung, die weder mit soften Althippies noch mit dem
Establishment identifiziert werden konnte. Und Punk war die bisher vollkommenste
Ausdrucksform für eine Teenagerrebellion. Bands wie "Shame 69", "Cock Sparrer" oder
"Cockney Rejects" machten also weiter, rüder als je zuvor, beschleunigten ihre Rhytmen noch
ein Stück und prügelten die Middle-Class-Modepunks aus ihren Konzerten.
"Hey, kleiner reicher Junge, schau mich mal gut an. Ich brauche keinen Bodyguard, um
rumzulaufen, ich kann auch mit dem Bus ans andere Ende der Stadt fahren.
Ich habe kein Abgangszeugnis gekriegt, deshalb hälst du dich jetzt für was Besseres.
Warum sollte mich das stören?mIch hab nie geglaubt, dass du was Besseres bist als ich!"
"Shame 69"
Sie nannten es von nun an "Streetpunk", "Realpunk" oder auch "Working Class-Punk". Auch
die Punks selbst veränderten sich, entdeckten in der alten Skinheadmode eine Chance, sich
von den schicken "New Wavern" und "Edelpunks" aus gutem Hause abzugrenzen. Reihenweise
verwandelten sich Britanniens Schmuddelkinder in Skinheads und ermöglichten so der
darniederliegenden Skinkultur ein gigantisches Comeback. Und plötzlich interessierten sich
auch viele Alt-Skins für diese Musik. Bands wie "Angelic Upstars" entstanden, die von
Anfang an ein gemischtes Publikum erreichten, oder andere Wie "Blitz", "Infa-Riot", die
sich aus Skins und Punks zusammensetzten. Und Jimmy Pursey ( Sänger von Shame 69) war es,
der der neuen Szene ihren ultimativen Kultsong verpasste:
"Einmal in meinem Leben hab ich mal was zu sagen, und das will ich jetzt sagen, denn
jetzt ist heute, Liebe ist da, um genommen und genossen zu werden, also lasst uns alles
nehmen und alles genießen!
Wenn Kids zusammenhalten, dann kann keiner sie spalten!
In dem Dreck um dich rum, was siehst du da? Kids mit Gefühlen wie du und ich, verstehe
ihn und er wird dich verstehen, denn du bist er und er ist du!
Wenn Kids...
Ich will nicht abgelehnt werden, ich will nicht abgewiesen werden, Freiheit ist da, um
deine Meinung zu sagen, ich bin die Freiheit, wie fühlst du dich? Sie können mir ins
Gesicht lügen, doch mein Herz belpgen sie nicht, wenn wie zusammenstehn, dann ist das erst
der Anfang!
(If The Kids Are United - Shame 69)
Seinen endgultigen Namen erhielt der Punk aber schließlich von einer anderen Band, den
Cockney Rejects.
Hör den Schrei, der durch die Straßen hallt, wir wissen, was er bedeutet, gerade für
die Ignoranten ist er nicht, was er scheint. Durch jede verschissene Seitenstraße kommen
die Kids von überall her, sie kommen alle und schließen sich den Mob an, denn sie kennen
diesen Ton.
Und ich renne eine Seitenstraße hinunter, Oi!Oi!Oi! Und ich renne, und ich bin frei
Oi!Oi!Oi! Denn wir wissen alle, das ist der Sound der Straße! Und wir rennen eine
Seitenstraße hinunter, Oi!Oi!Oi! Mit Doc Martens an unseren Füßen, Oi!Oi!Oi! Und du rennst
die Seitenstraße mit mir hinunter.
Die Kids kommen von überall her, überall ist das East End, und sie alle wissen, was es
bedeutet, wenn sie diesen Ton hören.
Also weißt du, was du zu tun hast, wenn du den Ruf hörst, zieh deine Boots an und tret´
diese Scheiß-Mauer ein.
Und ich renne die Seitenstraße hinunter, Oi!Oi!Oi! Und wir geben niemals auf, Oi!Oi!Oi!
Weil wir alle wissen, dass wir gewinnen werden! Und wir rennen eine Seitenstraße hinunter,
Oi!Oi!Oi! Und wir alle wissen, der Mob ist auf seinem Weg!
Wer eigentlich auf die Idee kam, ist nicht überliefert, jedenfalls begannen die Rejects
irgendwann damit, ihre Song nicht mehr mit dem üblichen "1, 2, 3" anzustimmen, sondern
grunzten stattdessen ein "Oi!Oi!Oi!" ins Mikro. Das Publikum warf den Ruf aus tausend
heiseren Kehlen begeistert zurück, und so entstand einer der schönste Mitgröhlsongs der
Skinheadgeschichte. Als der Musikkritiker Gary Bushell für "Sounds" einen Streetpunksampler
zusammenstellte, durfte "Oi!Oi!Oi!" darauf natürlich nicht fehlen, und da ihm auch kein
besserer Titel einfiel, nannte er gleich das ganze Machwerk "Oi! The Album". Damit war der
Skinheadkultur noch nach zehn Jahren nach ihrer Geburt eine zweite Wurzel gewachsen.
...So ich hoffe das ich Fragen beantworten konnte...jetz tut mir mein köpfchen
weh...naja meine Meinung noch dazu ich finde, dass zu Zeit die beste deutsche
Streetpunk-Band "Broilers" sind zusammen mit "4Promille".....
Wobei ich außerdem noch ausdrücklichst sagen muss, das der Punk zu sehr in die Linke
Szene geschoben wird genau wie die Skinheads in die Rechte....der Punk hat sich
weiterentwickelt ist sozudem erwachsener geworden...vielleicht nicht mehr das was er früher
einmal war aber dennoch bestehend auf die Roots (Wurzeln der
Herkunft)..... |
Alle Anregungen zu diesem Beitrag bitte an den verfassenden User Onkelreddi schicken. Der Beitrag wurde am 23.10.2004 geschrieben und bisher 5330x gelesen.
Dieser Beitrag wurde von Marco und Alex freigeschaltet.
| Kommentar von Böhser Nilz zu diesem Userartikel am 26.04.2008 12:13 | | Der Atikel ist einsame spitze find es super wie viel mühe darin steckt !!! |
| Kommentar von Bombe05 zu diesem Userartikel am 08.12.2006 15:07 | | Habe echt Dinge erfahren die ich so noch nicht wusste!!! Sehr " LEHRREICH ". Steht echt viel Wissenswertes drin! Echt mal wieder nen guter interesanter Beitrag, K L A S S E |
| Kommentar von böhses ellY zu diesem Userartikel am 05.11.2006 12:10 | | hey der artikel ist super! find es toll das es noch leute geibt die sich mühe machen um anderen leuten zu zeigen das es versacheidene ansichten gibt und was stimmt und was nicht!
super ;) |
| Kommentar von OnKäLz zu diesem Userartikel am 14.10.2006 12:38 | | jop subba ;-)) |
| Kommentar von Signum71 zu diesem Userartikel am 15.09.2005 22:49 | | Der Artikel ist zwar schon etwas älter aber er ist super , gut gemacht Reddi !!! *Daumenhoch |
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