Wieso ist es so schwer, jemanden gehen zu lassen?
Letztes Jahr starb ein Freund von mir, durch einen Motorradunfall und ich vermisse ihn.
Er war verrückt, durchgeknallt, wahnsinnig, aber derart liebenswert dabei, das ich ihn gern als Bruder gehabt hätte.
An melancholischen Tagen denk ich an ihn, hab sein Bild im Kopf und irgendwie bin ich froh, das ich nicht am Unfallort war, das ich nicht gesehen hab, wie es passierte.
Hätte er überlebt, wäre er jetzt beinamputiert, es hätte ihm das Herz gebrochen, er war so aktiv und agil, er war einer der Besten, die ich kenne und kannte.
An Tagen, wo ich gut drauf bin, viel lachen kann und auch zum lachen bringe, denk ich an ihn und weiß, das er sich gefreut hätte, mich so zu sehen.
Er nannte mich Puppe, war der größte Onkelzfan, den ich kenne und kannte und er fehlt.
O man
Ich glaube, es gibt sowas wie Bestimmung oder Schicksal, jedenfalls muß es einen Sinn gehabt haben, das er gerade in meinem Umfeld, in meinen Freundeskreis kam, aber das er so früh von uns ging, das machte keinen Sinn, er war doch erst 25!
Er fehlt mir. |