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Zivilcourage im Alltag
von Kia
1.Warum helfen?
Wir alle haben doch schon Situationen erlebt, in denen wir jemandem hätten helfen können, wenn wir es nur wirklich gewollt hätten, z.B. wenn ein Mitschüler gemobbt wird oder wenn ausländische Mitmenschen mit Rassismus konfrontiert werden. Aber Gewalt richtet sich nicht nur gegen Menschen, sondern auch gegen Gegenstände, z.B. mutwillige Sachbeschädigung, Diebstahl oder Zündeln. All diese Situationen sind heutzutage leider schon alltäglich, bloß die Wege etwas dagegen zu unternehmen sind es leider noch nicht! Viele von uns sagen immer, dass sie auf jeden Fall eingreifen würden, wenn sie eine der oben genannten Situationen boebachten bzw. miterleben. Aber am Ende greifen die meisten dann leider doch nicht ein! Woran das wohl liegt? Der wohl am meisten vertretene Grund ist wahrscheinlich der, dass man Angst hat dann selber zum Opfer zu werden. In solchen Situationen braucht man sehr viel Mut, Mut der einen sehr schnell verlässt. aber das Darf nicht sein, denn sonst wird unser Alltag demnächst komplett von der Gewalt beherrscht.
2. Der beste Weg
Der beste Weg, die Gewalt aus unserem Alltag zu verdrängen, ist die zivilcourage. Aber wo fängt sie an? Sie fängt dort an, wo wir aufhören wegzuschauen; wo wir anfangen unseren Mund aufzumachen und Protest aussprechen. Aber vor allem dort, wo wir Mut beweisen, indem wir anderen helfen. In den meisten Fällen ist der Erfolg des Einsatzes von Zivilcourage eher ungewiss, denn oft hat man mehr Nachteile als Vorteile zu erwarten, z.B. dass man selber um Opfer wird. Aber davon dürfen wir uns nicht abschrecken lassen, denn aller anfang ist schwer, doch irgendwann wird der GEwinn sehr viel größer sein, als der Einsatz. Die Vorraussetzuung dafür ist aber, dass wir bereit sind zu handeln und nicht einfach nur darüber zu reden.
3. Im Alltag
Die Veränderung unseres Alltags, weg von Gewalt und Ungerechtigkeit, fängt schon bei den kleinen Dingen an. Z:B., wenn du im Supermarkt an der Kasse anstehst und jemand sich vordrängelt. Nimm es nicht einfach hin, sondern sag was, denn der Vordrängler hat genauso die Pflicht sich hinten anzustellen, wie alle anderen auch. Es heißt ja schließlich: "Gleiches Recht für alle!" Aber wenn man eingreift, sollte man sich gedanken über seine Vorgehnsweise machen, um nicht bewusst eine negative Gegenreaktion hervorzurufen. Dafür kann man sich an einigen Regeln orientieren:
1. Immer schön ruhig bleiben
2. In einem freundlichen und sachlichen Ton reden. Normale Lautstärke.
3. Keine Beleidigungen
4. Keine Gewalt
5. Über blöden Sprüchen und Beleidigungen stehen
6. Den Mut nicht verlieren und an sich selbst glauben
Zusammenfassend kann man sagen, dass jeder einzelne von uns dazu beitragen kann, die Gewalt aus unserem Alltag zu verbannen, indem er Zivilcourage beweist!

Ich habe den Artikel letztes Jahr für die Schülerzeitung "Scivias" der Hildegardischule Münster geschrieben und dachte mir, dass er einige von euch bestimmt auch interessieren wird. Ich habe hier schon einige Artikel und Kommentare gelesen, die sich auch mit der Frage beschäftigen, warum es zunehmend mehr Gewalt in unserer Gesellschaft gibt.

Alle Anregungen zu diesem Beitrag bitte an den verfassenden User Kia schicken.
Der Beitrag wurde am 11.03.2007 geschrieben und bisher 1334x gelesen.

Dieser Beitrag wurde von Marco und Alex freigeschaltet.

Kommentar von min zu diesem Userartikel am 19.11.2008 21:54
respeckt...!!! ich wüsste echt nicht was ich in so einer situation machen würde... ich hoffe mal das ich nie in eine solche komme....


Kommentar von IronWolf1986 zu diesem Userartikel am 22.05.2008 20:34
Ja es ist komisch warum man manchmal enfach nur hofft das jemand hilft! Hatte auch schon das Erlebnis da ist eine etwas ältere Frau hingefallen und ich war irgendwie wie gelähmt! Ich bin dann einfach weiter gegangen. Hab mich irgendwie selbst nicht verstanden! Eine andere Frau hat ihr dann aufgeholfen! Eigentlich hätte ich ja auch hingehen können aber ich war irgendwie geschockt in der Situation! Hab nur Gedacht hoffentlich ist da nichts passiert! Denke mal man hat in dem Moment Angst beim Helfen etwas falsch zu machen oder dass man es noch schlimmer macht! Ich finds daher top von dir dass du sagst du würdest es wieder tun! Hoffe aber du musst es nicht!


Kommentar von HarDofTerroR zu diesem Userartikel am 05.01.2008 21:52
Ja es ist schon richtig aber es gibt da auch ab und an leider gottes auch ein problem den ich hab selber schon erlebt das wenn man hilft selbst der gewalt zum opfer fällt zwar würde ich es wieder tun dazwischen zu gehen aber dieser würde ich glaub ich nicht mehr so ruhig bleiben... so aber jetzt erstmal zu der situation von der ich sprach, und zwar es war so das ich unterwegs war und gesehen hab wie 2 männer auf einen obdachlosen eingedroschen haben ich dahin weil ich meine mal so ich würde mir in der situation des obdachlosen auch wünschen es würde mir einer helfen, aber gut nun mal weiter im text bin nunmal dahin hab in der hand mein handy gehabt weil ich ja die Polizei angerufen hab die sich mal tierisch lang zeit gelassen haben haben die 2 männer dann gerufen weil ich sie von dem obdachlosen ablenken wollte ja und resultat war einfach das ich 2 monate Krankenhaus besuch hatte mein handy geklaut wurde ja und von der Polizei nur zu hören bekommen hab tut mir leid aber eine anzeige gegen umbekannt verläuft sich zu 99,9% in die Schwarze... Aber das auch wenn es nicht grad spassig war für mich würde jedesmal genauso handeln nur nicht mehr so ruhig!!! Naja aber wie sagt man so schön die Polizei dein Freund und Helfer -.-


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