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Die Rolle der Frau im Nationalsozialismus
von daNi
Die Rolle der Frau im Nationalsozialismus

Währed der Weimarer Zeit gelang es der NSDAP (_N_ational_s_ozialistische _D_eutsche _A_rbeiter_p_artei) verstärkt viele weibliche Wählerinnen anzulocken, obwohl das Bild von Adolf Hitler und seiner Partei von der Erwerbstätigkeit der Frauen im nationasozialistischen Alltag besagte, dass diese dort nichts zu suchen hatte. Nach dem Antritt Adolf Hitlers und der Wahl seiner Partei fing er an, die weiblichen Arbeitskräfte nach und nach abzubauen, um mehr Platz für ihre männlichen Kollegen zu schaffen! Sogar schon 1933 urden Frauenorganisationen verboten!
Der "Führer" sah die Frauen am liebsten als Gefährtin und/oder als Gehilfen an der Seite des Ehegatten. So versuchte der NS-Staat die Frauen dazu zubewegen ihre Arbeit niederzulegen und gab ihnen, falls sie mindestens 8 Kinder geboren hatten, das Mutterkreuz versprach.Frauen verlieren im "Dritten Reich" das passive Wahlrecht, die Zulassung zur Habilitation, zum Richteramt und als Rechtsanwältinnen. Die Zahl der Frauen im Schuldienst wird erheblich reduziert. Der Frauenanteil bei den Studierenden soll maximal 10 Prozent betragen. Eine grundlegende Einschränkung wird bei Doppelverdienern durchgeführt: Nach einem Erlass des preußischen Innenministeriums vom 27. April 1934 werden alle Beamtinnen entlassen, die von ihren Familien unterhalten werden können. Frauen, die bereit sind, ihre Arbeit aufzugeben, und eine Familie zu gründen.
Die NS-Frauenschaft, die sich auf sieben Millionen Mitglieder beruft, organisiert Hauswirtschaft, Kinderpflege und Ernährung. Nach den Vorstellungen des Staates sollten die jungen Mädchen " nicht für Lippenstift und Puderquaste schwärmen, sondern für ein "gesundes Training auf dem Sportplatz".D Die totale Unterordnung unter die Volksgemeinschaft bekommen Kinder schon früh zu spüren. Jeweils an Führers Geburtstag werden die 10-jährigen Jungmädels rekrutiert.
Zum Ende des 2. Weltkrieges wurden die Frauen von diesem frauenfeindlichen Bild "erlöst", da man sie für die Produktion für Waffen in den Rüstungsindustrien gebrauchten worden.Albert Speer, Hitlers Minister für Bewaffnung und Munition, errechnet, dass die Mobilisierung von fünf Millionen Frauen, die zum Kriegsdienst fähig seien, aber keinen leisten, drei Millionen deutscher Arbeiter für den Kriegsdienst freisetzen würde. Doch Speer kann sich mit seinen Forderungen nicht durchsetzen. Jedoch erklärten sich zahlreichende Frauen dazu bereit, in den Fabriken freweillig zu arbeiten.
Millionen deutscher Frauen bleiben Hitler bis zum bitteren Ende treu, andere ziehen sich in die innere Emigration zurück. Es gibt aber auch Frauen, die in Widerstandsgruppen mitarbeiten, subversives Material verbreiten oder Nazi-Opfern zur Flucht verhelfen.







Alle Anregungen zu diesem Beitrag bitte an den verfassenden User daNi schicken.
Der Beitrag wurde am 01.01.2005 geschrieben und bisher 5039x gelesen.

Dieser Beitrag wurde von Alex und Marco freigeschaltet.

Kommentar von Bonny zu diesem Userartikel am 04.09.2008 22:53
Die Frauen haben damals aber einen großen Beitrag zum Wiederaufbau Deutschlands geleistet, Kunststück, die Männer befanden sich auch in Kriegsgefangenschaft oder waren gefallen. Meine Großmutter selbst war im BDM, als sie alt genug war, "durfte" sie in den Sanitätsbereich, hat im Lazarett gearbeitet und war keine "Gebärmaschine für das Vaterland"!! Das einzige, was sie hatte oder bekam, war der Job im Lazarett, durch die "Verknechtung im BDM"! Das die Frauen damals sich fügten, ist auch einfach zu erklären, der "Führer" hat gut reden können, nicht umsonst konnte er alle für seinen Feldzug begeistern und es war etwas Besonderes, die Auszeichnung "Mutterkreuz" zu bekommen, weil der "Führer" es so sagte! Also, man sieht, es ist einfach, Menschen, zu beeinflußen und ehrlich gesagt, jeder sollte sich wünschen, das sich die Geschichte nie wiederholt, egal, wo oder wann!


Kommentar von *böhses kind* zu diesem Userartikel am 20.05.2006 22:19
ich musste n referat zum thema "frauen im ns staat"machen..die durften damals echt gar nichts!!..der artikel ist aber wohl gut geschrieben...


Kommentar von Aromias zu diesem Userartikel am 11.01.2006 09:22
Der Artikel an sich ist nicht schlecht geschrieben jedoch der dauernede Vergleich zu türkischen Frauen ist meiner Meinung nach unangebracht, da es zwei völlig unterschiedliche Themen sind. Bei den Türken handelt es sich um Tradition und Ehre zu der NS zeit war es einfach nur Zwang.


Kommentar von Böhse oma zu diesem Userartikel am 08.09.2005 10:15
Warum die Frauen stolz waren?Ihnen wurde es eingetrichtert!Die Bildung war nicht so groß,also konnten sie leicht verdummt werden.Ich bin 25 Jahre in der DDR aufgewachsen und weiß,wovon ich rede,obwohl unsere Bildung wohl gut war gegen damals.Es hängen viele die Fahne in den Wind,weil es für sie vorteilhaft ist und die,die es nicht machen,werden doof angeglotzt.Das war immer so und wird auch immer so bleiben!


Kommentar von Modde zu diesem Userartikel am 25.04.2005 17:53
Du weißt sehr viel über die Frauenbewegung dieser Zeit. Es ist immer wieder erschereckend für viele, wenn sie das hören.Wer kann sich heutzutage schon vorstellen, als Geburstmaschine und Hausfrau zu leben. Was mich immer wundert, warum so verdammt viele Frauen trotzdem bis zum Schluss hinter dieser Regelung standen.Diese Unterdrückung ist nicht einmal mit den türkischen Frauen zu vergleichen. Bei den Türkn hat es religiöse Gründe, die dem Schutz der türkischen Frau dienen soll, jedoch sehr krass durc gezogen wird. Wen man es so bedenkt, glaub ich kaum, dass Onkel, Vater, Bruder, Cousin und die anderen männlichen Verwanden so hinter ihren deutschen Frauen gestanden hätten, wie bei den Türken. Nun ja ... sie waren ja auch im Krieg ... da ging das schlecht. Aber noch mal zum Kern zurück. Dieses hema weckt sehr viel begeisterung. Das habe ich kürzlich in der Schule bemerkt, als die 9.Klassen dieses Thema behandelten. Es wurde in der gesamten Schule ein Diskussionsthema! Ist es nicht entwürdigend für eine Frau ausgezeichnet zu werden, wenn man zig Kinners geboren hat, diese erziehen muss und noch nicht einmal Geld dazu hat,weil der Mann im Krieg ist und die Frau selber nicht arbeiten gehen darf? Was ist das für eine "perfekte" Vorstellung?


Kommentar von sacerdotis zu diesem Userartikel am 16.01.2005 21:57
Die damaligen Frauen hatten wenig rechte so wie die türkischen frauen heute !!! Sie waren auf das mutterkreuz stolz und "arbeiteten " darauf hin da auch jedes x. kind adolf hittler oder joseph goebbels als patenonkel bekamen und zu lebensbeginn ein Sparbuch mit 100 Reichsmark geschenkt bekamen !!!


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